Ärzteinformation

„World Radiotherapy Awareness Day“: Strahlentherapie als wichtige Säule der Krebstherapie allen zugänglich machen

2025-11-06T15:40:09+01:00

Am Sonntag ist „World Radiotherapy Awareness Day“. Mit diesem weltweiten Aktionstag soll auf die entscheidende Rolle der Strahlentherapie in der Krebstherapie hingewiesen werden sowie auf die Tatsache, dass es in vielen Ländern eine gravierende radioonkologische Unterversorgung gibt. So könnten mit einer verbesserten Versorgung pro Jahr etwa eine Million Menschenleben gerettet werden. Bei uns in Deutschland sind die Versorgungsstrukturen zwar sehr gut ausgebaut, dennoch werden nicht immer alle Patientinnen und Patienten, für die eine Strahlentherapie eine gleichwertige Therapiealternative darstellt, ausreichend über diese Behandlungsoption informiert.

„World Radiotherapy Awareness Day“: Strahlentherapie als wichtige Säule der Krebstherapie allen zugänglich machen2025-11-06T15:40:09+01:00

Fortgeschrittenes, hormonsensitives Prostatakarzinom: Verkürzte Hormonentzugstherapie zusätzlich zur Strahlentherapie?

2025-11-06T15:35:31+01:00

Eine italienische Phase-2-Studie zeigte bei Patienten mit regionalem und nicht-regionalem Lymphknotenbefall oder mit Knochenmetastasen, dass die Hinzunahme einer kurzen, lediglich sechsmonatigen Hormonentzugstherapie zur Strahlentherapie das klinische progressionsfreie Überleben signifikant verbesserte. Im Median verdoppelte sie im Vergleich zur alleinigen Bestrahlung die Zeit bis zur Progression. Ob jedoch auch ein Überlebensvorteil erzielt werden kann, konnte die Studie nicht beantworten.

Fortgeschrittenes, hormonsensitives Prostatakarzinom: Verkürzte Hormonentzugstherapie zusätzlich zur Strahlentherapie?2025-11-06T15:35:31+01:00

Osimertinib konsolidiert den Erfolg der Radiochemotherapie bei nicht-resezierbarem NSCLC im Stadium IIIA-C

2025-11-06T15:33:06+01:00

Bei fortgeschrittenen, nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen (NSCLC), die nicht zu operieren sind, stellt die Radiochemotherapie den Therapiestandard dar. Sie kann in dieser Situation sogar noch zu einer Heilung führen, allerdings kommt es bei der Mehrheit der Behandelten oft bereits nach wenigen Monaten zur Progression. Wie die LAURA-Studie [1] zeigte, verlängerte die adjuvante Gabe von Osimertinib bei diesen Tumoren, wenn sie auch eine EGFR-Mutation aufweisen, die progressionsfreie Zeit signifikant um fast das Siebenfache. Nach Ansicht der DEGRO sollte daher in dieser Situation die Radiochemotherapie mit anschließender Osimertinib-Gabe neuer Therapiestandard werden.

Osimertinib konsolidiert den Erfolg der Radiochemotherapie bei nicht-resezierbarem NSCLC im Stadium IIIA-C2025-11-06T15:33:06+01:00

Für Brustkrebspatientinnen über 70 Jahre könnte womöglich die Strahlentherapie als Anschlusstherapie vorteilhafter sein

2025-11-06T15:30:40+01:00

Eine aktuelle Studie vergleicht derzeit die Verträglichkeit und Wirksamkeit von Anschlusstherapien (Antihormon-Therapie vs. Strahlentherapie) nach der Operation bei Brustkrebspatientinnen über 70 Jahren mit nicht metastasierten Luminal A-Tumoren. Aktuell wurden die Verträglichkeitsdaten [1] publiziert, denen zufolge die Strahlentherapie der endokrinen Therapie überlegen ist. Das ist für Expertinnen und Experten nicht weiter überraschend, weil die moderne Strahlentherapie kaum noch zu Nebenwirkungen führt. Allgemein ist dies allerdings wenig bekannt, noch immer wird sie mit Therapieerfolgen in Zusammenhang gebracht, die längst der Vergangenheit angehören.

Für Brustkrebspatientinnen über 70 Jahre könnte womöglich die Strahlentherapie als Anschlusstherapie vorteilhafter sein2025-11-06T15:30:40+01:00

Brustkrebs: Wenn eine Bestrahlung erfolgt, kann auf die operative Ausräumung der Achsellymphknoten verzichtet werden

2024-06-12T09:57:17+02:00

Eine neue Studie liefert Evidenz, dass das Weglassen einer axillären Lymphknoten-Dissektion bei Frauen mit T1-, T2- und sogar T3-Mammakarzinom trotz 1–2 Sentinel-Lymphknoten-Makrometastasen der Dissektion gleichwertig ist, wenn leitlinienentsprechend eine adjuvante systemische Behandlung und Strahlentherapie erfolgen. Die Strahlentherapie führt zu deutlich weniger Folgekomplikationen als eine Axilla-Dissektion.

Brustkrebs: Wenn eine Bestrahlung erfolgt, kann auf die operative Ausräumung der Achsellymphknoten verzichtet werden2024-06-12T09:57:17+02:00

Therapiealternative beim Rektumkarzinom: Die Strahlentherapie kann den Organerhalt ermöglichen

2024-06-07T13:31:40+02:00

Die multimodale Behandlung des Rektumkarzinoms unterliegt seit mehr als zwei Jahrzehnten einer stetigen Ausdifferenzierung in Diagnostik und Therapie mit unterschiedlichen Therapiezielen sowie Risiken und Nebenwirkungen. Prinzipiell stehen unterschiedliche Kombinationen der Chirurgie, der Radio- und der Chemotherapie zur Verfügung. Die neoadjuvante Radiochemotherapie und ein anschließendes „Wait and Watch“-Vorgehen können neueren Daten zufolge in manchen Fällen eine Operation obsolet machen und den Organerhalt auch langfristig ermöglichen.

Therapiealternative beim Rektumkarzinom: Die Strahlentherapie kann den Organerhalt ermöglichen2024-06-07T13:31:40+02:00

Kurative Zielsetzung bei oligometastasierten Krebserkrankungen durch Hochpräzisionsbestrahlung

2024-06-07T13:30:17+02:00

Eine Metastasierung muss bei Krebs heute keinesfalls bedeuten, dass keine Heilung mehr möglich ist. So werden immer mehr Tumorarten mit sogenannter Oligometastasierung (bis zu fünf einzelne Metastasen) erfolgreich mit modernen Bestrahlungstechniken behandelt, wodurch sich die Metastasen zurückbilden oder zumindest zum Stillstand gebracht werden können. Bei vielen Tumorarten können durch die Radiotherapie sehr gute Therapieergebnisse erreicht werden, bei einigen scheint das Vorgehen allerdings weniger zielführend zu sein.

Kurative Zielsetzung bei oligometastasierten Krebserkrankungen durch Hochpräzisionsbestrahlung2024-06-07T13:30:17+02:00

Erste S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie, Prävention und Nachsorge des Oro- und Hypopharynxkarzinoms herausgegeben

2024-06-07T13:28:59+02:00

Bessere Versorgung für Patient*innen mit Kopf-Hals-Tumoren: Das Leitlinienprogramm Onkologie hat erstmalig eine S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie, Prävention und Nachsorge des Oro- und Hypopharynxkarzinoms veröffentlicht. Für Kehlkopf- und Mundhöhlenkrebs liegen bereits S3-Leitlinien des Leitlinienprogramms Onkologie vor. Insbesondere das Oropharynxkarzinom ist der aktuell häufigste bösartige Kopf-Hals-Tumor in Deutschland und durch seine unterschiedlichen auslösenden Faktoren besonderes komplex.

Erste S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie, Prävention und Nachsorge des Oro- und Hypopharynxkarzinoms herausgegeben2024-06-07T13:28:59+02:00

Strahlentherapie verbessert das Überleben junger Risikopatientinnen und -patienten mit aggressivem B-Zell-Lymphom

2024-06-07T13:27:33+02:00

Ein aggressives B-Zell-Lymphom (DLBCL) kann mit moderner Immunchemotherapie heute in vielen Fällen gut behandelt werden. In bestimmten Situationen kann eine anschließende Strahlentherapie das Outcome deutlich weiter verbessern. Die Langzeitanalyse einer Studie bei jüngeren Patientinnen und Patienten mit aggressiven B-Zell Lymphomen und hohem Rückfallrisiko [1, 2], die auf dem Deutschen Krebskongress Ende Februar vorgestellt wurde, bestätigt den Nutzen der Bestrahlung von großen Lymphomherden.

Strahlentherapie verbessert das Überleben junger Risikopatientinnen und -patienten mit aggressivem B-Zell-Lymphom2024-06-07T13:27:33+02:00

Harnblasenkrebs: Blasenerhalt mit TUR und Radiochemotherapie ist gleichwertig zur radikalen Blasenentfernung

2023-12-21T12:38:51+01:00

Bei Harnblasenkrebs, der in die Muskelschicht der Harnblase eingewachsen ist, wird die Entfernung der gesamten Harnblase einschließlich umliegender Strukturen als Standardtherapie angesehen, auch wenn gemäß den aktuellen Leitlinien die multimodale, primär organerhaltende Therapie (sog. transurethrale Resektion (TUR) gefolgt von Radiochemotherapie) eine Alternative dazu ist. Doch diese wird vielen Patientinnen und Patienten nicht angeboten. Dabei zeigen die Ergebnisse einer Studie eine Gleichwertigkeit des blasenerhaltenden Vorgehens im Hinblick auf das Therapieergebnis. Die DEGRO fordert daher die Aufklärung der Betroffenen über alle Therapieoptionen.

Harnblasenkrebs: Blasenerhalt mit TUR und Radiochemotherapie ist gleichwertig zur radikalen Blasenentfernung2023-12-21T12:38:51+01:00
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